Vincent Cassel ist der Star dieser neuen Netflix-Produktion, die Komödie, Thriller und elektronische Musik vereint – eine Kombination, die nach einem Film klingen mag, der an Absurdität grenzt, aber dennoch unterhaltsam und kontrolliert ist.
„Banger“ wäre jedoch nicht dasselbe ohne seinen Star Vincent Cassel, der den Protagonisten mit Anmut, Talent und viel Ironie zum Leben erweckt.
Unterhaltsam, witzig und mit diesem leicht verrückten Touch französischer Komödie.
Handlung
Die Handlung von „Banger“ dreht sich um Scorpex, einen DJ, der einst die Spitze der elektronischen Musik erklomm, dessen Stern aber inzwischen verblasst ist.
Durch eine Wendung des Schicksals nähert sich eine Agentin der DGSI, gespielt von Laura Felpin, Scorpex mit einem ungewöhnlichen Angebot.
Sie bietet ihm die Chance, seine Karriere neu zu beleben, indem er eine Geheimmission übernimmt: Er soll sich in die zeitgenössische elektronische Musikszene einschleusen und den aufkeimenden Erfolg von Vestax, seinem jüngsten und beliebtesten Rivalen, gespielt von Mister V, zunichtemachen.

Das künstlerische Team
Hinter „Banger“ steht ein Regisseur namens So Me, der für seine Arbeit als Regisseur und Grafiker in den Bereichen Hip-Hop und elektronische Musik bekannt ist. Dieser Hintergrund deutet auf ein tiefes Verständnis der musikalischen Landschaft hin, die im Mittelpunkt des Films steht.
Vincent Cassel schlüpft in die Rolle von Scorpex, eine Rolle, die als „köstliches“ Porträt eines alternden DJs beschrieben wird, der darum kämpft, in einer sich schnell entwickelnden Szene relevant zu bleiben.
Ihm gegenüber steht Mister V als Vestax, das neue Talent, das Scorpex‘ Vermächtnis bedroht.
Laura Felpin verkörpert Julie, die DGSI-Agentin, die die Ereignisse des Films in Gang setzt.
Paul Mirabel, Panayotis Pascot, Philippe Katerine und Manu Payet, in Frankreich bekannte Größen des Comedy-Genres, vervollständigen das komödiantische Ensemble.
Bemerkenswert ist, dass die Besetzung auch Kavinsky umfasst, einen bedeutenden Künstler der elektronischen Musik, was die Verbindung des Films zur Musikwelt weiter unterstreicht.
Die etablierte Präsenz des Regisseurs in der Hip-Hop- und Elektronikszene lässt vermuten, dass der Film einen authentischen und energiegeladenen Soundtrack bieten wird, der für einen Film, der sich auf dieses Genre konzentriert, entscheidend ist.
Der Star: Vincent Cassel
Vincent Cassels umfangreiche Filmografie mit über 100 Einträgen als Schauspieler unterstreicht sein großes Talent.
Er ist oft für die Darstellung intensiver und manchmal unberechenbarer Charaktere bekannt, wie in Filmen wie „La Haine“, „Black Swan“ und der Serie „Mesrine“.
Seine Rolle als Scorpex in „Banger“ bedeutet eine mögliche Abkehr von diesem etablierten Image, da er ihn als einen etwas in die Jahre gekommenen Veteranen der Elektronikszene darstellt.
Ebenfalls in diesem Jahr wird ein weiterer Netflix-Film mit Cassel in der Hauptrolle erscheinen, der Science-Fiction-Thriller „The Shrouds“ unter der Regie von David Cronenberg, in dem er eine Figur spielt, die sich mit Trauer und einer innovativen Technologie auseinandersetzt.
Dieser deutliche Kontrast zwischen seinen Rollen in „Banger“ und „The Shrouds“ unterstreicht seine Vielseitigkeit als Schauspieler.
Die Übernahme einer komödiantischen Rolle als DJ stellt eine Veränderung für Cassel dar, die es ihm möglicherweise ermöglicht, eine andere Facette seines schauspielerischen Könnens zu zeigen und das Publikum zu überraschen, das an seine ernsteren Darbietungen gewöhnt ist.
Die gleichzeitige Veröffentlichung zweier sehr unterschiedlicher Filme auf Netflix unterstreicht seine Anpassungsfähigkeit und die Bandbreite seines Talents, das auf die Vorlieben verschiedener Zuschauergruppen innerhalb des Angebots der Streaming-Plattform zugeschnitten ist.

Unsere Meinung
„Banger“ ist extravagant, lustig und andersartig. Eine Komödie, die einen „Zoolander“-ähnlichen Stil hat, wenn auch kontrollierter und mit mehr Gespür für das Drehbuch und die Figuren.
Allerdings hat er viel Satire und tendiert die ganze Zeit zur Extravaganz, ohne sich ihr völlig hinzugeben, wodurch der Film nicht in eine Absurditätenkomödie abdriftet und zu jeder Zeit unterhaltsam bleibt.
Es ist nicht der beste Film von Vincent Cassel, aber einer der lustigsten, in dem der Schauspieler in einer Rolle glänzt, die jenseits von Dramatik all sein Charisma zur Geltung bringt.
„Banger“ ist einer dieser Filme, der seinem Protagonisten (Cassel) die Gelegenheit gibt, zu glänzen, und der Schauspieler lässt die Gelegenheit nicht aus, sein komödiantisches Talent zu zeigen.
„Banger“ hat nicht den Anspruch, Kassenrekorde zu brechen, sondern will unterhalten, Spaß machen und uns eine gute Zeit bescheren.
Das gelingt ihm von der ersten Minute an, mit einem agilen, komödiantischen und Thriller-artigen Tempo, wobei er eine Figur mit viel Charisma schafft, die von einem Schauspieler mit noch mehr Charisma gespielt wird.
Es wird für niemanden der Film seines Lebens sein, aber er hält, was er verspricht: Er unterhält und bringt zum Lachen. Sources and related content
Wo kann man „Banger“ sehen?