Diversitätsrichtlinie

Martin Cid Magazine erscheint in 21 muttersprachlichen Ausgaben und erreicht Leserinnen und Leser in mehr als 200 Ländern. Vielfalt ist bei MCM kein Anspruch, sondern die strukturelle Voraussetzung dafür, wie die Publikation funktioniert.

Redaktionelle Vielfalt

Wir verfassen Inhalte für 21 unterschiedliche Leserschaften – nicht als Übersetzungen einer einzigen Stimme, sondern als eigenständige redaktionelle Arbeit, die auf das jeweilige kulturelle Register zugeschnitten ist. Ein Beitrag auf Koreanisch wird für koreanische Leserinnen und Leser geschrieben, mit koreanischen Bezügen, in koreanischen Lesegewohnheiten. Dasselbe gilt für jeden Markt, den wir bedienen.

Damit spiegelt die Berichterstattung von MCM wider, wie Kultur weltweit tatsächlich rezipiert wird – und nicht, wie sie durch eine einzige nationale Perspektive gefiltert wird.

Vielfalt der Berichterstattung

Unsere redaktionelle Berichterstattung umfasst Hollywood und Hallyu, europäisches Arthouse-Kino und südasiatisches Streaming, lateinamerikanische Musik und skandinavisches Kino – jeweils mit derselben editorialen Ernsthaftigkeit.

Wir gehen nicht davon aus, dass der Geschmack eines Marktes den Maßstab für andere setzt. Eine koreanische Serie verdient dieselbe Qualität an Berichterstattung wie eine Hollywood-Premiere. Ein japanischer Film hat in unseren Seiten denselben Stellenwert wie eine Cannes-Auswahl.

Vielfalt des Publikums

Wir publizieren ohne Bezahlschranken. Unsere Ausgaben stehen Leserinnen und Lesern unabhängig von geografischer Lage, Einkommen oder institutioneller Anbindung offen. Wir verbergen kulturelle Berichterstattung nicht hinter Abonnements.

Was diese Richtlinie nicht umfasst

Wir berichten nicht über Wahlpolitik, parteipolitische Kampagnen oder konfessionelle Auseinandersetzungen. Unsere Verpflichtung zur Vielfalt bezieht sich auf kulturelle und redaktionelle Arbeit, nicht auf politische Ausrichtung.