The Parades – Ein Netflix-Film: Ein charmanter, nostalgischer und schöner Film über… den Tod

The Parades
Molly Se-kyung

The Parades ist ein Film aus der Feder und unter der Regie von Michihito Fujii mit Masami Nagasawa, Kentaro Sakaguchi, Ryusei Yokohama, und Nana Mori in den Hauptrollen.

Aus Japan kommt „The Parades“, ein wunderschöner Film, der – wir warnen Sie – direkt ins Herz geht und von den tiefsten menschlichen Gefühlen und der größten Sorge des Menschen spricht: dem Tod.

Ein Film, der genau dort ansetzt, um ihn nach und nach dem Leben gegenüberzustellen und gerade im Tod eine ganze Hymne auf das Leben selbst zu erreichen.

Ein Film, wie Sie sich vielleicht vorstellen können, voller Sentiment und Nostalgie, aber auch voller Leben und Hoffnung.

Die Handlung

Nach einem Erdbeben fühlt sich eine Frau verwirrt und schwindlig, als sie vergeblich versucht, ihren Sohn zu finden. Ein Fremder nimmt sie mit in ein Lager, wo er ihr die Wahrheit sagt: Sie ist tot, und sie muss noch eine offene Rechnung begleichen, um auf die andere Seite zu gelangen.

Über den Film

Diesen Donnerstag wählt Netflix die poetische und menschliche Seite, um uns an einen scheinbar dunklen und düsteren Ort zu führen: den Tod. Und er tut dies, indem er das Leben einfließen lässt und den Tod zu etwas Fröhlicherem, Natürlicherem und seltsamerweise voller Leben und Hoffnung macht.

„The Parades“ ist ein Film voller, sehr voller, zärtlicher und charmanter Momente, besonderer Momente. Ein Film, der immer an das Herz appelliert und für den man am besten die satirische Seite des Lebens beiseite lässt: Es ist besser, sich mitreißen zu lassen, sich hinzugeben und ihn zu genießen, denn er hat viele Szenen, die es ästhetisch wert sind, charmante Charaktere und eine Geschichte der Hoffnung, die es verdient, genossen zu werden.

„The Parades“ ist traurig, melancholisch und doch fröhlich zugleich.

Er hat ein langsames Tempo, aber er versteht es, nicht in diesem ersten Eindruck zu verharren und sich einfach von der anfänglichen Idee mitreißen zu lassen. Der Film geht von etwas sehr hartem, sehr tiefgründigem und existenziellem aus, schafft es aber in der Folge, eine Geschichte mit Figuren, Situationen und Ästhetik zu entwickeln, die sehr gut gelungen ist.

Übrigens mit einem kinematografischen Konzept im Hintergrund, das ihn noch interessanter macht.

Unsere Meinung

Ein schöner Film für alle, die sich von der tiefsten und existenziellsten Seite mitreißen lassen wollen.

Eine poetische Reise jenseits der Reflexion, bei der Leben und Tod in einem heiteren, sehr ästhetischen, vitalen und charmanten Film zusammenfließen.

Wo kann man „The Parades“ sehen?

Netflix

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Molly Se-kyung ist Romanautorin sowie Film- und Fernsehkritikerin. Sie ist auch für die Rubrik "Stil" zuständig.
Kontakt: molly (@) martincid (.) com
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