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THE TERMINAL LIST – DIE ABSCHUSSLISTE: Staffel 2 bei Prime Video macht den Gejagten zum Jäger

Jun Satō
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Dem meistgesuchten Mann der Welt wird ein reiner Tisch angeboten. Die Bedingung: ein einziges Ziel – der Soldat, der bei ihm das Kämpfen gelernt hat. Dieser Handel steht im Zentrum der neuen Staffel von „THE TERMINAL LIST – DIE ABSCHUSSLISTE“ und verändert die Art der Geschichte.

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„THE TERMINAL LIST – DIE ABSCHUSSLISTE“ kehrt mit Chris Pratt als Navy-SEAL-Kommandeur James Reece zu Prime Video zurück. Die zweite Staffel basiert auf „True Believer“, dem zweiten Roman aus Jack Carrs Reece-Reihe. In der ersten Staffel ging es um einen Mann, der nach einem Hinterhalt auf seinen Zug nach Hause zurückkehrt und sich durch die Verantwortlichen arbeitet – ein Rachethriller. Prime Video beschreibt die neue Staffel als Spionagethriller, der rund um den Globus führt. Die Liste ist abgearbeitet. Nun steht im Mittelpunkt, was Reece danach tut.

Von der Liste zum Auftrag

Die erste Staffel war einfach aufgebaut: Reece schrieb die Namen auf, und die Serie begleitete ihn zu jedem Einzelnen. In Staffel 2 nimmt man ihm den Stift aus der Hand. Wie TV Insider berichtet, zieht ein Terroranschlag in London Reece im Trailer wieder in die Sache hinein. Der Verdächtige heißt Mohammed „Mo“ Farooq, wird von Dar Salim gespielt und ist ein ehemaliger Offizier der irakischen Spezialeinheiten sowie ein früherer Freund. Er soll den Anschlag mit Fähigkeiten verübt haben, die er im Scorpions-Ausbildungsprogramm der CIA erlernte – und zwar von Reece. Wenn Reece ihn aufspürt, winkt ihm die vollständige Begnadigung.

Die Umkehrung ist präzise: Aus dem Flüchtigen wird ein Auftragnehmer. Die Methoden, die unter Verdacht stehen, sind seine eigenen. Und sein Ziel ist kein Fremder auf einer Liste, sondern jemand, an dessen Seite er einst stand.

Die offizielle Zusammenfassung von Prime Video beschreibt die Staffel als „eine Reise gewaltsamer Erlösung“ für einen Mann, der „nach dem Abschluss seiner Liste einen neuen Sinn im Leben findet“. Die Route führt über den Indischen Ozean, durch das südliche und nördliche Afrika, den Nahen Osten und Europa. Dabei deckt Reece eine Verschwörung auf, „die von Moskau bis Langley reicht und mit der Geschichte seiner eigenen Familie verknüpft ist“. Zum Abschluss der Dreharbeiten nannte ein Beitrag der Produktion die Schauplätze, an denen gearbeitet wurde: Südafrika, Nordamerika und Marokko.

Am deutlichsten zeigt sich der Formwandel auf der Landkarte. Eine Geschichte, die einst ganz in der Nähe blieb, führt nun über Grenzen hinweg – das ist die Sprache des Spionagethrillers, nicht die des Rachefilms.

Wer zurückkehrt und wer neu dabei ist

Mehrere bekannte Gesichter sind wieder mit von der Partie. Tom Hopper spielt Raife Hastings, Constance Wu Katie Buranek und Luke Hemsworth kehrt als Jules Landry zurück, den CIA-Auftragnehmer, den er bereits im Prequel „THE TERMINAL LIST – DIE ABSCHUSSLISTE: Dark Wolf“ verkörperte. Auch Mo Farooq war zuletzt in diesem Prequel zu sehen. Für Zuschauer, die den ganzen Handlungsstrang verfolgen möchten, ist es also mehr als eine Nebengeschichte.

Der wichtigste Neuzugang ist Gabriel Luna als Freddy Strain. Die von TV Insider veröffentlichte Charakterbeschreibung stellt ihn als ehemaligen Senior Chief von SEAL Team 6 vor, der inzwischen für die Ground Branch der CIA arbeitet: „Elite-Scharfschütze und hingebungsvoller Familienvater in einem“. Freddys Überzeugung, dass Reece die erste Staffel überlebt hat, bringt „den meistgesuchten Mann der Welt“ dazu, aus seinem Versteck zu kommen. Dieselbe Beschreibung skizziert auch die Dynamik zwischen den beiden: Reece zeigt Freddy, „dass verzweifelte Zeiten es erforderlich machen können, außerhalb der Regeln zu handeln“. Freddys „Hingabe an Familie, Land und Sache“ wiederum hilft Reece auf seinem Weg zur Erlösung.

Darüber hinaus führt Prime Video eine größere internationale Besetzung auf: Costa Ronin, Olga Kurylenko, Yul Vazquez, Martin Sensmeier, Arnold Vosloo, Jeremy Bobb und Shiraz Tzarfati. Welche Rollen sie spielen, geht aus den offiziellen Informationen bislang nicht hervor.

Veteranen hinter der Kamera

Das Franchise hat stets mit seinem Anspruch auf Authentizität geworben – und auch in der zweiten Staffel wird dieser Anspruch mit konkreten Namen untermauert. Executive Producer Jared Shaw, ein ehemaliger Navy SEAL, und Executive Producer Max Adams, ein ehemaliger Army Ranger, verantworten die Action und die Arbeit an der Authentizität. Militärveteranen wirken als Autoren, Schauspieler, technische Berater am Set und Regisseure mit. Zu den Regisseuren zählt der ehemalige Navy SEAL Ray Mendoza, der beim Kriegsfilm „Warfare“ Co-Regie führte.

Pratt, der über Indivisible Productions ebenfalls als Executive Producer beteiligt ist, nennt die Staffel „einen Liebesbrief an die Special-Operations-Gemeinschaft“. Außerdem verspricht er etwas, das man im Hinterkopf behalten sollte: „Ja, es ist ein Actionthriller, aber darin stecken auch echte Schönheit und Poesie.“ Für eine Serie, deren erste Staffel von Kritikern als rau beschrieben wurde, ist das ein ungewöhnliches Versprechen – einlösen können es nur die Folgen selbst.

Die auf TMDB aufgeführten Episodentitel geben einen kleinen Hinweis auf den Ton. Sie reichen von „Romulus S.V.“ über „Warrior in a Garden“ und „Every Bullet Has Its Destiny“ bis zum Finale „Fathers and Sons“. Zusammen mit der Inhaltsangabe und ihrem Verweis auf die Familiengeschichte deutet der letzte Titel an, wohin die Staffel führen soll. Das ist eine Deutung des Titels, keine Beschreibung der Folge.

David DiGilio, der die Serie entwickelt hat, kehrt als Autor und Showrunner zurück. Antoine Fuqua und Kat Samick produzieren gemeinsam mit Jack Carr als Executive Producer über Fuqua Films. Produziert wird die Serie von Amazon MGM Studios, MRC und Civic Center Media.

Ein Franchise zwischen Kritikern und Publikum

Die erste Staffel startete mit einer großen Kluft zwischen Kritikern und Zuschauern. Bei Rotten Tomatoes lag die Kritikerwertung bei rund 42 Prozent, die Publikumswertung dagegen bei etwa 94 Prozent. Prime Video bezeichnet das Debüt weiterhin als „Rekordstart“ und gibt inzwischen an, dass das Franchise insgesamt mehr als 100 Millionen Zuschauer erreicht hat.

Die Zeit zwischen den Staffeln blieb nicht ungenutzt. „Dark Wolf“ mit Taylor Kitsch als Ben Edwards füllte die Lücke und weitete die Serienwelt aus. Mit Staffel 2 positioniert Prime Video „THE TERMINAL LIST – DIE ABSCHUSSLISTE“ nun klar in jenem Segment, das der Dienst mit „Jack Ryan“ und „Reacher“ aufgebaut hat: actionreiche Serien nach Romanvorlagen, mit einer markanten Hauptfigur und einer langen Buchreihe im Rücken.

Das Risiko steckt bereits in der Prämisse. Was das Publikum an der ersten Staffel ansprach, war intim und persönlich: ein Mann, ein Groll, eine Liste. Eine über mehrere Kontinente verteilte Spionagehandlung ist ein anderer Vertrag mit dem Publikum – und der Begnadigungsdeal bildet das Scharnier zwischen den beiden Geschichten.

An diesem Scharnier hängt die Frage, die sich im Vorfeld nicht beantworten lässt. Ein Mann, den das System einst jagte, bekommt von eben diesem System seine Freiheit angeboten – sofern er für es auf die Jagd geht. Nimmt er an, entscheidet nicht länger er selbst, wer auf die Liste kommt. Kann ihm eine solche Begnadigung überhaupt etwas anderes lassen, als ein Werkzeug des Systems zu sein?

„THE TERMINAL LIST – DIE ABSCHUSSLISTE“, Staffel 2: Starttermin, Folgen, Besetzung und Streaming

Wann startet Staffel 2 von „THE TERMINAL LIST – DIE ABSCHUSSLISTE“? Am Mittwoch, dem 21. Oktober 2026, bei Prime Video.

Wie viele Folgen gibt es? Acht. Sie erscheinen alle am selben Tag, sodass die komplette Staffel direkt zum Start verfügbar ist.

Wo kann ich die Serie sehen? Exklusiv bei Prime Video, in mehr als 240 Ländern und Regionen. Auch Staffel 1 und das Prequel „THE TERMINAL LIST – DIE ABSCHUSSLISTE: Dark Wolf“ sind dort verfügbar.

Basiert die Serie auf einem Buch? Ja. Staffel 2 adaptiert „True Believer“, den zweiten Roman aus Jack Carrs James-Reece-Reihe. Es handelt sich um Fiktion, nicht um eine wahre Geschichte.

Muss ich zuerst „Dark Wolf“ sehen? Nein, erforderlich ist es nicht, aber es hilft. Mo Farooq, den Reece jagen soll, war zuletzt im Prequel zu sehen. Prime Video empfiehlt, zum Wiedereinstieg sowohl Staffel 1 als auch „Dark Wolf“ anzuschauen.

Wer gehört zur Besetzung? Chris Pratt (James Reece), Tom Hopper (Raife Hastings), Constance Wu (Katie Buranek), Dar Salim (Mohammed Farooq), Luke Hemsworth (Jules Landry) und Gabriel Luna (Freddy Strain), außerdem Costa Ronin, Olga Kurylenko, Yul Vazquez, Martin Sensmeier, Arnold Vosloo, Jeremy Bobb und Shiraz Tzarfati.

Wer steckt hinter der Serie? David DiGilio ist Autor und Showrunner. Chris Pratt, Antoine Fuqua, Kat Samick, Jack Carr, Max Adams und Jared Shaw sind als Executive Producer beteiligt.

Besetzung

Fotos: The Movie Database (TMDB)

  • Arlo Mertz — Lucy Reece

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