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DC Studios Supergirl kommt auf HBO Max und gibt Milly Alcock eine breitere Bühne

Cassian Vale

Als DC Studios Craig Gillespie damit beauftragte, den zweiten Film im neu gestalteten DC Cinematic Universe von James Gunn zu inszenieren, war das Ziel klar: eine Ursprungsgeschichte, die Kara Zor-El eine eigene Mythologie verleiht — nicht als Randnotiz ihrer berühmteren Cousins, sondern als charakterprägende Figur dieses Universums. Milly Alcock — international bekannt durch ihre Rolle als die junge Rhaenyra Targaryen in House of the Dragon — hat Jahre damit verbracht, eine Supergirl zu verkörpern, die eigenwillig, moralisch unentschlossen und entschlossen ist, nach ihren eigenen Maßstäben Gutes zu tun. Der Film kam im Juni in die Kinos und erhielt ein kompliziertes Echo. Nun kommt er an einen weitaus breiteren Ort.

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Die Prämisse stellt Kara nicht als wartende Heldin vor, sondern als interplanetare Nomadin — heimatlos, zäh und nicht immer liebenswürdig. Die Geschichte führt sie in eine widerwillige Allianz mit einem unerwarteten Begleiter, nachdem ein gnadenloser Gegner jene bedroht, die ihr am nächsten stehen — darunter Krypto, ihr Hund. Was als Rachefeldzug beginnt, stößt langsam auf eine härtere Frage: ob Gerechtigkeit wirklich etwas grundlegend anderes von Rache verlangt. Ana Nogueiras Drehbuch hält diese persönlichen Einsätze im Mittelpunkt, auch wenn die Handlung sich auf interstellare Distanzen ausdehnt. Gillespie — bekannt durch I, Tonya und Cruella — bringt sein gewohntes Interesse an widersprüchlichen Protagonistinnen mit.

Neben Alcock umfasst die Besetzung Matthias Schoenaerts, Eve Ridley, David Krumholtz, Emily Beecham und Jason Momoa, sowie David Corenswet als Clark Kent — der die Verbindung zwischen Supergirl und Gunns früherem Superman herstellt. Der Film bringt außerdem am gleichen Tag eine ASL-Version auf HBO Max heraus, dargeboten von Catalene Sacchetti und inszeniert von Jonaz McMillan.

Milly Alcock as Kara Zor-El with her dog Krypto in a scene from the Supergirl film
Image: DC Studios / Warner Bros. Pictures

Supergirl feiert seinen weltweiten Streaming-Debüt exklusiv auf HBO Max am Donnerstag, 10. September. Die lineare HBO-Ausstrahlung folgt am Samstag, 12. September, um 20:00 Uhr ET. Produziert wurde der Film von Peter Safran und James Gunn bei DC Studios, mit den ausführenden Produzenten Nigel Gostelow, Chantal Nong Vo und Lars P. Winther. Das Drehbuch stammt von Ana Nogueira; die Figur basiert auf dem DC-Original von Jerry Siegel und Joe Shuster.

Das Streaming-Debüt gibt Supergirl — und Alcocks Leistung als Kern des Films — ein zweites Fenster, um das breitere Publikum zu erreichen, das der Kinostart nicht gewann. Während Gunns DCU mit weiteren Projekten weiter wächst, könnte die Aufnahme dieses zweiten Kapitels auf HBO Max letztlich mehr für das Franchise bedeuten als die Eröffnungswochenendzahlen.

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