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Der Trailer kündigt The Howard Stern Show nicht an — er macht das Studio zum ersten Mal sichtbar

Camille Lefèvre

Das Verhältnis des Radios zur Sichtbarkeit war immer ambivalent. Zwei Jahrzehnte lang schloss The Howard Stern Show einen besonderen Vertrag mit seinem Publikum: Das Gespräch war vollständig hörbar, aber das Studio — die Gesichter, die Dynamik zwischen Moderator und Team, der Raum selbst — wurde in Fragmenten zugeteilt. Der offizielle Trailer, den HBO Max jetzt veröffentlicht hat, markiert den Moment, in dem dieser Vertrag revidiert wird.

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Die visuelle Grammatik, die der Trailer vorschlägt, ist für jeden erkennbar, der die Sendung durch ihre SiriusXM-Jahre verfolgt hat — ein Sendepult, die charakteristische blaue Atmosphäre des Studios, Stern im Mittelpunkt eines Teams, mit dem er seit Jahrzehnten zusammenarbeitet — aber ihre bewusste Präsentation vor einem globalen Streaming-Publikum ist etwas Neues. Die SiriusXM-Ära prägte den definierenden Ruf der Sendung, vor allem für das ausgedehnte Promi-Interview, doch dieser Rekord blieb weitgehend auditiv. Der Trailer ist das erste anhaltende Argument, dass das visuelle Register immer vorhanden war; es war schlicht nie verfügbar gemacht worden.

In der Ankündigung rahmte Stern den Wechsel zu HBO Max als eine Frage der Sichtbarkeit: „Jahrelang bot meine SiriusXM-Sendung nur kurze Video-Einblicke. HBO überzeugte mich, den Vorhang zurückzuziehen und der Welt zu zeigen: die unglaublichen Prominenten und Musiker, die vorbeikommen, unsere Team-Eskapaden und meine Gespräche mit Robin.“ Diese Rahmung — von Vorhang und Enthüllung — ist nicht zufällig. Sie positioniert die Streaming-Version als etwas, das die Radioversion immer zurückgehalten hat, und den Trailer als dessen ersten Beweis.

Howard Stern at a public event
Photo: Bill Norton / CC BY 2.0

Ab dem 17. September werden neue Folgen jeden Donnerstag weltweit auf HBO Max veröffentlicht, wobei jede Woche die SiriusXM-Sendung in eine vollständige streambare Episode adaptiert wird, mit gelegentlichen Extras. Robin Quivers, Sterns Co-Moderatorin seit mehr als vierzig Jahren, Fred Norris und Gary Dell’Abate — deren gemeinsame Präsenz die Textur des Studios geprägt hat — sind durchgehend auf dem Bildschirm. Die Serie wird von The Howard Stern Production Company, Inc. in Partnerschaft mit SiriusXM produziert.

Der Ruf der Sendung als Interviewformat ruht auf einer spezifischen strukturellen Bedingung: Dauer. Sterns Gespräche mit Prominenten und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens haben eine belegte Tendenz, lang genug zu laufen, bis das Auftreten einem weniger kontrollierten Ausdruck weicht. Diese Qualität — das offene Register, das ein ausgedehntes Gespräch erzeugt — ist das, womit die SiriusXM-Ära ihren Ruf aufbaute, und was die HBO-Max-Adaption nun einem Publikum zugänglich macht, das die vollständige Sendung nie gehört hat.

Was ein für das Ohr gemachtes Medium unter anhaltender visueller Betrachtung wird, bleibt am Ende eine offene Frage. Die Antwort des Trailers — provisorisch, aber bewusst — ist, dass der Raum immer seine eigene Logik hatte. Die Streaming-Version schlägt vor, sie dauerhaft zu machen.

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